USA: Hegemon unterstreicht seine Unfähigkeit


flickr.com/ Mo_Lishomwa/ (CC BY-NC-ND 2.0)

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Viel Show und Abgründe US-amerikanischer Politik im Wahlkampf

Manch geäußerte Kritik am Wesen des Amis trifft eben doch den Kern, zeigt dessen Schwäche auf, mit der Welt nicht in Einklang zu leben. Vom Storyteller bis hin zur grotesken Schau getragenen Oberflächlichkeit zeichnet diesen nordamerikanischen Bewohner aus, wobei seine brutale Mentalität sämtliche Lebensbereiche einnimmt.

In sofern unterstreicht der Hegemon seine Unfähigkeit, die ganz besonders im Wahlkampf sich zeigt, viel Show und Abgründe US-amerikanischer Politik eine erstaunte Weltöffentlichkeit erleben darf. Da wird viel analysiert, akribisch beobachtet, was ein rebublikanischer Donald Trump während seines Wahlkampfes dem Volk zumutet, auch wenn sich dies per Überschrift auf „Amerika zuerst“ reduziert, trifft es eben den Inhalt dieser „arroganten Weltmacht“, die so gar keine Anstalten hegt, um ein friedliches Miteinander zu fördern. Der bald scheidende Präsident Barack Obama hat neulich erst sogar behauptet, die Welt sei noch nie so friedlich gewesen. Welch Verhöhnung derzeitiger Kriegsschauplätze und dessen Betroffenen!

Antiamerikanismus – keine Verunglimpfung, vielmehr ein tragisches Fazit

Wer die Welt in gut und böse nach eigener Fasson einteilt, dem sollte man eigentlich von vornherein mißtrauen. Konnte aber zunächst historisch bedingt schwerlich funktionieren mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als die US-Amerikaner Europa vom Faschismus befreiten, zumindest in Deutschland. Mit der Teilung beider deutschen Staaten wurde die scharfe Trennlinie zwischen dem guten Westen und dem bösen Osten den Menschen suggeriert, der Kapitalismus als einzig wahres System weltweit endgültig installiert.

Der Kommunismus konnte von Beginn an nicht bestehen, sich weltweit durchsetzen, was nicht nur die USA zu verhindern wußten, sondern insbesondere Wirtschaftsinteressen diktierten, Geldflüsse bestimmten stets den weltpolitischen Lauf, schreiben bis heute jedem System dessen begrenzte Handlungsfähigkeit vor, welch ideale Konstellation der Erpreßbarkeit, die Menschheit zu knechten. Die daraus hervorgegangene Aversion, ein wachsender Antiamerikanismus, somit keine Verunglimpfung darstellt, vielmehr ein tragisches Fazit.

Alternativloses Spektakel im November

Blickt die Welt tatsächlich gen USA, obwohl andererseits genügend Nationen weiterhin sich vom Klammergriff dieses Hegemons befreien, denken wir an die BRICS-Staaten, an etliche Nationen, die alles daran setzen, um in keine Abhängigkeit zu geraten? Sie versucht es zumindest, wenn auch schwerlich umsetzbar.

Im anhaltenden Wahlkampffieber bestätigen diese USA ihr Weltmachtgehabe, provozieren nonchalant mittels vorantreibender Kriege, sorgen für sehr viel Leid, ohne jedwede Gewissensbisse. Daran ändern weder ein Trump, eine Clinton noch ein Sanders etwas. Am Ende setzt sich die gewollt inszenierte Kraft durch, um der Welt wieder einmal zu beweisen, wie verächtlich der Hegemon Nächstenliebe und Frieden mit Füßen tritt.

Lotar Martin Kamm

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Eine Antwort zu USA: Hegemon unterstreicht seine Unfähigkeit

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Ich habe jetzt Aussagen gehört, Trump steht für die Meinung und Interessen der kleinen Leute und der Arbeiter in den USA. Keine Einschätzung könnte falscher sein, aber gegen den Glauben an amerikanische Werte und den Traum an die „Vom Tellerwascher zum Millionär“ Story ist eben kein demokratisches Kraut gewachsen, aber Demokratie gibt es ja nicht in den USA, sondern Wirtschaftsverbände, die ihre Kämpfer in den Ring schicken, um das beste Ergebnis für Gesetze und wirtschaftliche Entfaltung zu erreichen. Wehe dem Land der absolut begrenzten Möglichkeiten.

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