Feindbild Russland mit allen Mitteln schüren


flickr.com/ isriya/ (CC BY-NC 2.0)

flickr.com/ isriya/ (CC BY-NC 2.0)

US-amerikanische NATO-Strategie setzt auf kriegerische Provokation

Als vor über zwei Jahren im Februar 2014 der Krieg in der Ukraine begann, initiiert mittels des gezielten Maidan-Putsches durch den US-Westen, öffneten die Kriegstreiber endgültig das Tor eines neuentflammten kalten Krieges zwischen den USA und Russland, wurde mit dem Fall der Mauer die historische Chance einer friedlicheren Welt bewußt verpaßt. Warum das Ganze? Weil die US-amerikanische NATO-Strategie auf kriegerische Provokation setzt.

Das Feindbild Russland mit allen Mitteln schüren, so die offensichtliche Vorgehensweise, außer man verfällt der US-westlichen Medienpropaganda, die in der Person Wladimir Putins das personifizierte Böse unterstellt, manche Anhänger jener US-Taktik behaupten gar, Russland wolle Deutschland überfallen, würde sehr schnell bis zum Rhein vordringen. Dabei verkennen jene fanatisch Instrumentalisierte, daß bisher stets europäische Herrscher Russland angriffen und nicht umgekehrt.

Zwei ehemalige Ostblock-Länder verschärfen die Lage

Zum einen Polen, in dem jüngst Außenminister Witold Waszczykowski sogar behauptete, Russland sei eine größere Gefahr als der IS. Welch frapantes Zerrbild der eigentlichen Lage, man bedenke, die erschaffenen Fronten durch die NATO und ihre westlichen Verbündeten, die sich in der letzten Münchener Sicherheitskonferenz erneut verdeutlichte, oder bei der Haltung des Westens zu Russland beim höchst fragwürdigen Vorgehen zur Sorge um die ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sarwatschenko, während man die getöteten russischen Reporter außer acht läßt.

Andererseits die Ukraine, wo absehbar mit Minsk II keinerlei Frieden einkehren würde. Nichts wird ausgelassen, um immer mehr Öl ins Feuer zu gießen, eine tatsächliche Entspannung des erneuten Ost-West-Konflikts zu verhindern. Die Zeichen stehen auf Kriegsprovokationen, wollen Wladimir Putins Russland in die Enge treiben.

Treffen beim NATO-Russland-Rat eher ergebnislos?

Schon im Vorfeld erneuter Verhandlungen, die vor zwei Jahren aufgrund des Ukraine-Krieges aussetzten, muß von einer gereizten Stimmung gesprochen werden, solle die NATO sich entscheiden, welches Verhältnis weiterhin mit Russland angestrebt wird, wie der russische NATO-Botschafter Alexander Gruschko äußerte.

Dabei sprechen die vollendeten Tatsachen eine überdeutliche Sprache der militärischen Dominanz entlang der Grenzen zu Russland. Wer dermaßen aggressiv dort schwere Waffen stationiert oder meint, in der Ostsee mit der USS „Donald Cook“ aufkreuzen zu müssen, darf sich nicht wundern, daß Russland sich zurecht bedroht fühlt, selbst wenn der Westen gleich einen Zwischenfall per russischer Kampfflugzeuge verkündet.

Man stelle sich mal kurz vor, wie die USA wohl reagieren würden, wenn 100 km vor der US-Küste ein russisches Kriegsschiff auftaucht. Europa wäre sehr gut beraten, möglichst schnell wirklich friedliche Wege einzuschlagen, nicht nur den Dialog mit Russland zu suchen und zu führen, sondern endlich sich von der aggressiven Doktrin der US-Herrschaft zu befreien.

Lotar Martin Kamm

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Feindbild Russland mit allen Mitteln schüren

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Die russische Bevölkerung war uns von jeher vertrauter in ihren Eigenschaften und Reaktionen (lassen wir mal die Machthaber außen vor). Hingegen ist die allgemeine Einstellung der Amerikaner nur nationalistisch geprägt, ohne wirkliche Demokratie und einem gehörigen Schuss „hau drauf“ so lange es nicht um die USA geht.

    Gefällt 2 Personen

  2. quittenbluete schreibt:

    „Robert McNamara hatte als Verteidigungsminister der USA das geflügelte Wort geprägt: Wer infiltriert, wird bombadiert – wer mehr infiltriert, wird mehr bombadiert. 1968 wurde er Präsident der Weltbank. Auch ein Aspekt der 68er Revolution oder des Aufbruchs. In seinen Memoiren, in den Neunzigerjahren, schrieb er, während des Vietnamkrieges habe man die Nation systematisch belogen. Man! Kein Prestigeverlust für den Bankenpräsidenten – es galt oder gilt als chic, seine Memoiren zu lesen.“ Auszug aus dem Buch – Schwarze Kiste – von Peter J. Betts

    Gefällt 2 Personen

  3. Peter Halvensleben schreibt:

    Polen, wie schon vor dem 2. Weltkrieg, auch da ist Polen dem Ami in den Arsch gekrochen und haben den 2. Weltkrieg mit der USA faktisch inszeniert. Die USA hat damals auch Polen benutzt um Deutschland in diesen Krieg zu zwingen. Auch Polen hatte damals mit US Unterstützung die Stadt Danzig okkupiert, in der 90 % Deutsche lebten. Die USA wusste, das es dann zum Krieg kommt!

    Diese Drecksnation USA geht wieder den gleichen Weg und Polen wieder wie damals als Steigbügelhalter. Damals war es Deutschland und heute ist es Russland. Polen war so aufgeheizt von den USA, das die Polen glaubten, Deutschland in einem Krieg zu besiegen zu können! Hierfür gibt es Belege, die aber bei uns nach dem Krieg verschwiegen wurden!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s