Spielt uns das Lied vom Terror – ein gnadenloser Chor


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Satirischer Rückblick…

Dies kommt uns nicht erst seit letztem Dienstag so vor. Mag jenes Gleichnis vom HB-Männchen in jenem Kontext auch zynisch unpassend sein, eine bestimmte Parallele findet sich dennoch ein: Am Ende steht die derzeitige Politik in ihrer Verantwortung isoliert allein. Wer sich auf Kosten der Bürger bereichern tut, darf nicht erstaunt sein über eine sich zunehmend entfesselnde Wut.

Mit Blick zur Türkei, wo ein Erdoğan erneut auftrumpfen darf: Hinterher groß das Geschrei, der Ton der Entrüstung wird scharf. Denn jener Flüchtlingspakt keineswegs als folgerichtig herausragt. Die Masse beklagt, daß soviel Dreistigkeit es wagt, einen Despoten zu hofieren. Der hat ohnehin nichts zu verlieren, findet weiterhin offene Türen.

Dem deutschen Wald geht es weiterhin an den Kragen, nicht erst seit den letzten Tagen, vielmehr schon jahrzehntelang. Doch im Überschwang angeblich gelöster Probleme lauert bereits berechtigte Häme: Nunmehr die Agrarindustrie ihn bedroht – welch dramatische Not.

Was möcht der Mensch all seine Erkenntnisse formulieren, wie manch Sprichwort und Redewendung aufzeigt? Nun, er hat dabei nichts zu verlieren, selbst wenn er vieles vergeigt. Schaut mal rüber übern Teich, dann werden Euch zugleich hoffentlich die Augen aufgehen, es es sei denn, niemand will sehen, wie die Fratze des Bösen sich offenbart, ihre Anhänger um sich schart. Die Welt sollte sorgenvoll gen USA schauen, viel mehr Widerstand sich zutrauen.

Allein schon der Terror in Brüssel deutlich macht, wer hier was und warum mitten in Europa entfacht. Denn der IS keinesfalls zufällig entstand, nur mal erwähnt so am Rand, da haben gewiße Herren jenen Schachzug geplant. Ihr meint noch, diese USA seien ein Garant für weltweite Sicherheit? Wer das treudoof glaubt, ist alles andere als gescheit. Sie haben der Menschheit den Frieden geraubt! Genauso wie vor vierzig Jahren der Eiserne Vorhang als Vorwand dient, bis heute Onkel Sam hinterlistig um die Ecke grient.

Es geht stets nur ums Geld, weil genau das wohl zählt. Trotz Hoffnung durch EU-Umweltausschuß, der Glyphosat nicht mehr auf Feldern sehen will, im Juli bereits wieder Schluß mit jener guten Nachricht? Weil geübter Korruptionsdrill keineswegs übt Verzicht? Während es heißt, mit Terroranschlägen im Strudel ungewißer Zeiten weiterzuleben, wird Menschheit endlich nach einer echten Gerechtigkeit streben?

Was soll solch Illusion, wenn wieder in Deutschland schon Hassen und Hetzen längst überhandnimmt? Nicht nur rechte Kräfte ganz geschwind im gemeinsamen Reigen dummdreiste Phrasen und Parolen sich holen, um ihr Weltbild der Gesellschaft zu diktieren: Wer nicht folgt, nicht tut parieren, wird am Ende alles verlieren.

Lotar Martin Kamm

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Eine Antwort zu Spielt uns das Lied vom Terror – ein gnadenloser Chor

  1. kat+susann schreibt:

    Schön fand ich gestern abend den Beitrag eines Politikers, der sagte:Wir müssen davon ausgehen,dass sich die Terroristen international vernetzt haben.
    Ach! 😉

    Gefällt 1 Person

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