Die Auferstehung längst verlassen geglaubten Hasses


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Satirischer Rückblick…

Wer immer noch denkt, sich entsprechend verrenkt, es sei übertrieben: Dann laßt es. Doch all diejenigen, die längst nicht aufgegeben, sich sehnen nach friedlichem Zusammenleben, die mögen sich vereinen, das alte Übel vehement verneinen. Auf meiner gelben Gartenbank sich stets ein Plätzchen fand, ihre Sitzfläche schon ganz blank, bis zum wohlgeformt runden Rand.

Denn wenn die Neuen Rechten sich mit Patrioten die Ehre geben, per Augenauswischerei kritiklosen Massen entgegenstreben, folglich als Heilsversprecher die Nähe aufgreifen, dann werden sie alle selbstgefällig schleifen, euch einseifen. Wollt Ihr das nicht begreifen?

Schon warnt die OECD vor schwacher globaler Konjunktur, was verbleibt uns nur, außer erschrockenes Staunen, ein Raunen in weiter Flur? Wollt Ihr nicht sehen die Botschaft hinter den Worten? Die solch Konsorten eiskalt planerisch umsetzen? Schon beflügelt Fremdenhaß ausschweifend den rechten Mob. Seid gewiß, das ist alles andere als ein Flop, sondern genauso gewollt. Am Horizont bereits Kriegsgerät dem Volk entgegenrollt.

Begreift endlich, was dahintersteckt: Sie wollen genußvoll Gewinne einfahren. Egal, wer dabei verreckt, ob wenige oder ganze Scharen. Weil Korruption, soweit das Auge reicht, ständig tobt, wie beim TTIP zu ersehen. Politik dies weiterhin lobt, und die Masse läßt’s einfach geschehen.

Bringen dennoch Beherzte Widerstand fertig, Waltzing Matilda allgegenwärtig? Solch Illusion wäre nur zu schön, nur wenige lassen es geschehen. Wie beim Kartenspiel nutzen Tricks nicht viel. Obwohl Konzerne wie Monsanto ihre Gewinne ungebremst erschaffen, staunend Völker meist schweigend nur gaffen, könnte jetzt doch ein Ruck durchs Volk gehen bei solch frapantem Geschehen: Dem deutschen Bier geht es an den Kragen, trotz Spuren von Glyphosat will es niemand wagen, ihnen zu trotzen? Wegen Vetternwirtschaft als weltumspannender Auswuchs, zum Kotzen!

Dann lieber sich entspannt zurücklehnen, nach Glamour sehnen. Beim ESC-Vorentscheid konnte Jamie-Lee Kriewitz das Publikum für sich gewinnen. Mögen viele ihr die Daumen drücken, mit all ihren Sinnen. Lieber freudig zusammenrücken, statt noch mehr Gewalt zuzulassen. Stoppt dieses grauenvolle, destruktive Hassen!

Lotar Martin Kamm

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