Modeschau: Blicke auf die schönsten Kleiderentwürfe


flickr.com/ GeorgHaberfellner/ (CC BY-ND 2.0)

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Querdenkende hakt einmal nach – Sie mögen gern antworten

Sie defilieren mal wieder übers Parkett. Nein, nicht die Debütanten/Debütantinnen, sie sind schließlich bloß die Neulinge, die sich weisungsgemäß, Frauen in weiß, Männer in schwarz gekleidet, nach ihrem einstudierten Tanz ins Getümmel werfen, um sich frisch eingeführt in die Gesellschaft, einmal später als defilierende Persönlichkeit auf der Schauvorlage zu präsentieren, wir haben es geschafft im Kreis der Bessergestellten mit zu wirken.

Glückwunsch! Denn ansonsten hätten wir ohne sie nicht die Möglichkeit, all die auf Hochglanz herausgeputzten Frauen und Männer in ihren kostspieligen Roben zu bewundern. Okay, das ist jetzt unfair, bieten sich doch uns übers Jahr verteilt immer wieder durch medienwirksame Veranstaltungen: Oscar-, Bambi- goldener Löwe Verleihung oder wie sich die Beurteilungshows der Filmindustrie sonst noch nennen mögen, genügend Augenblicke auf die kreativen Entwürfe der vornehmlich für Frauen designten Kleider.

Ach nein, es gibt ja auch noch die vielen Modenschauen, auf denen aber nur die als Mode definierten körpergrößen angepaßten Frauen den Laufsteg entlang lustwandeln, um uns einen kurzen Blick auf die schönsten Kleiderentwürfe zu gönnen, weil sie sämtlich nicht in der Öffentlichkeit je zu sehen sein werden.

Nicht zu vergessen, die Festivitäten der Königshäuser, obwohl diese inzwischen die Konkurrenz des sogenannten Geldadels fürchten müssen, die ebenso auf ihren Veranstaltungen märchengleiche Prinzessinnenkleider den Blicken der Massen gönnen.

Wenn man trotzdem ohne Neid und Häme, Sarkasmus und Schmunzeln eine Freude an den zumindest weiblichen Part vertretenen Personen der oben erwähnten Gruppen von Menschen, Gefallen an den Kleidungsstücken findet, ob der Vielfalt der kreativen Ideen, in Bezug auf Farbe, Schnitt, Stoff, so bleibt doch nach Genuß dieser Roben, die Frage: Wo verbleiben die Kostüme nach den Auftritten?

Selbst bei Annahme von zehntausend Roben jährlich verteilt auf einige Jahre, nimmt die Zahl der irgendwo in Schränken, Truhen, Kisten verstauten Kleidungsstücke ein Ausmaß an, das die Erde locker umspannen könnte. Immer davon ausgehend, man sich nicht zweimal in dasselbe Kleidungsstück zwängt, um nicht den Anschein zu hinterlassen, man könnte sich nicht etwas Neues leisten, um up to date zu sein, damit es nicht auffällt, etwas fülliger geworden zu sein, egal, zweimal tragen ist wohl verpönt.

Vielleicht gibt es Menschen, die diese Frage beantworten können:

Wo landen die einmal getragenen Roben, die zu oben genannten Aufritten, Veranstaltungen, Festen designt wurden, nach dem Defilieren vor dem Publikum?

Querdenkende wird Kommentare, wenn gewollt, auch anonym veröffentlichen.

Oder an folgende E-Mail-Adresse senden: quergedachtes@gmail.com

Doris Mock-Kamm

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