Feindbilder verhindern ein friedliches Miteinander


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Satirischer Rückblick…

Denn wer im Trüben fischt, dies war ohnehin ziemlich klar, der möchte für Chaos sorgen, die Bevölkerung soll schon morgen, also dieses Jahr, sich entzweien. Na, wem geht auf ein Licht? Was dabei gewiße Herrschaften an Haß und Gewalt aneinanderreihen? Einfach mal genauer hinschauen, wie sie uns immer mehr an Lebensglück klauen.

Alles nur hysterische Spinnerei wie mit einem Fitzelchen? Keineswegs, schon gleich gar kein Witzelchen, wenn wir neuentflammte Feindschaften zwischen Weltreligionen betrachten, zwei von ihnen sich in letzter Zeit erheblich verkrachten. Ein Interview mit Yavuz Özoguz entlarvt manch unnötigen Überdruß? Schwer zu sagen, dennoch wir stellten gezielte Fragen.

Wenn die Stimme des Patriotismus das Wort erhält, ob es einem gefällt oder nicht, manch Nazi unter dem einen oder anderen Stein hervorkriecht? Ohne weiteres das wohl nach erneutem Faschismus riecht! Müssen wir in Folge erkennen, daß pauschale Stimmungsmache Mittel zum Zweck? Unbedingt, wieder jenes Verrennen in die verkehrte Richtung, oh Schreck.

Da schaut’s drüben in den USA noch anders aus, sie durch Wintersturm „Jonas“ waren beschäftigt. Gleichwohl sie Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien bekräftigt, wenn auch durch die Hintertür, es spricht sehr vieles dafür, daß man die BRD damit vertraut, beschäftigt. Was ein treuer Vasall alles vermag, dies sehen wir doch Tag für Tag. Wohin uns das wohl führt, wenn der Hegemon ständig sich in Kriegen verliert? Menschheit an der Schwelle des Wandels sich entscheiden muß, bevor per großem Überdruß alles zerfällt, am Ende unsere gemeinsame Welt.

Dazu gehört vor allem der Nahe und Mittlere Osten, dürfen Friedensbemühungen nicht einrosten, selbst wenn die Kritik an Israels Siedlungsspolitik Netanjahu nicht schmeckt, weiterhin unschuldige Palästinenser verreckt, müssen Lösungen folgen. Keine verträumte Sehnsucht nach Frieden über manch Wolken, vielmehr das Los der Menschheit das Ziel. Verlangt man dabei zu viel? Klar doch, Appelle fordern unser Gewissen heraus. Gut so, noch.

Denken wir an die Proteste zum TTIP, wobei die USA trotzdem sein Zustandekommen diktieren, tut’s vielen weh, kann man sich in Ohnmacht und Wut verlieren. Mit welchem Recht dürfen die dermaßen kaltschnäuzig agieren? Manipulation so weit das Auge reicht, Rattenfänger wir zwar am besten im Vorfeld entlarven, dennoch manchem das Gefühl beschleicht, sie lullen zu viele ein wie auf Wolken schwebend, spielend auf güldenen Harfen.

Da kommt die anmahnende Kritik zu den Belastungen von Autoabgasen wohl doch ein wenig zu spät, wie ihr an den ein oder anderen Leserzahlen seht. Was soll’s, die Welt ist ohnehin schon vielerorts zerstört, manch einer vom Schein geschickt gesetzter Fehlinformation betört.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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2 Antworten zu Feindbilder verhindern ein friedliches Miteinander

  1. Helmut Josef Weber schreibt:

    Was wäre die Rüstungsindustrie, wenn sie keine Feindbilder in unseren Köpfen erzeugen könnte?
    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

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  2. Argonautiker schreibt:

    Nazis sind nicht identisch mit Faschismus, es ist sogar fast das Gegenteil der Fall. Faschismus ist, wenn Politik zusammen mit Hochfinanz und Großkonzernen, gegen das Volk agieren. Die Nazis sind also eher die Folge von Faschismus, deswegen werden die auch gerade wieder groß. Leider haben sie Faschismus mit fanatischem Faschismus bekämpft. Also eine Herrenrasse gegen die bestehende Herrenrasse gesetzt, was natürlich Kokolores ist.

    Mit dem Titel gehe ich jedoch konform. Der größte Fehler derzeit ist also, immer nur zu schauen, was die Punkte sind, warum wir unterschiedlich sind, anstatt zu schauen wo wir mit wem auch immer, Gemeinsamkeiten haben, um darüber eine Begründung zum Frieden halten zu haben. Das geht natürlich nur mit intakten Grenzen, die uns da begrenzen, wo wir diese Gemeinsamkeit eben nicht haben.

    Leider zwingen die globalistischen Konzerne ins öffnen der Grenzen, weil Gewinnerwartung mehr als Friede zählt. Da sitzt der Feind, und der ist eben durch die Globalisierung schon längst im eigenen Land.

    Schöne Grüße aus Bremen

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