Weltpolitik: Menschheit an der Schwelle eines Wandels


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Chancen vorhanden – man muß sie lediglich umsetzen

Veränderung findet ständig weltweit und überall statt, ganze Systeme zerfallen, in Staaten geraten Menschen aneinander, politische Strömungen stehen verfeindet sich gegenüber bis hin zu Putschen, die in Diktaturen münden oder heftiges Chaos, wobei stets die Schwächeren das Nachsehen haben, Kriegsszenarien bestimmen gespenstisch dann den Alltag.

Im noch friedlichen Europa halten viele den Atem an vor der Gewißheit, daß dort etwas fast Unaufhaltsames lawinengleich auf uns alle zurollt, kaum mehr aufgehalten werden kann, es sei denn, die Massen begreifen rechtzeitig, welch perfide Vorhaben hier umgesetzt werden sollen. Während die altbewährte Strategie der „Brot und Spiele“ merkwürdigerweise immer noch greift, manch Aufgeweckte sie zwar benennen, mittels des Internets wesentlich mehr erreichen, um Bürger aufzuklären, scheint dennoch der Großteil Desinteressierter, ihre Rattenfänger zu wählen, haben ein schier ungebrochenes Vertrauen in deren Politik.

Das Leid immer noch nicht groß genug trotz zunehmender Armut, dem Abbau bürgerlich hart erkämpfter Rechte, einer stetig wachsenden Terrorgefahr, parallel einsetzenden Gewaltszenarien, nicht nur durch die Staatsgewalt selbst, sondern ebenso untereinander, in dem Flüchtlingsmassen gen Europa ziehen, nachdem sie gezielt dazu aufgefordert wurden, um auf diese Weise besonders religiöse Standpunkte erneut hervorzukramen, eine etabliert gefestigte Diskussionskultur zum Erliegen kommen soll, abgelöst werden mittels simpler Phrasen, Pauschalisierungen und Feindbildern.

Die Fronten verhärten sich, der Ruf nach dem starken Mann, nach Führungspersönlichkeiten, die sagen, was Sache ist, obwohl Mensch doch nach all der historischen Vergangenheit längst begriffen haben sollte, daß er nur in friedlicher Koexistenz zusammenleben kann. Schafft er nicht die notwendigen Bedingungen, greift die erbarmungslose Spirale der Gewalt, die einmal unkontrolliert losgelassen, nicht mehr aufzuhalten ist. Und wenn ja, dann unter gezielten Bedingungen, einer neuen Ordnung, wo wieder Unterdrückung einsetzt. Der Kreislauf ewiglich ungelöster Probleme beginnt von vorn.

Was muß der Homo sapiens noch alles an leidvollen Erfahrungen durchleben, bis er endlich begreift, daß eines der Hauptübel auf Erden die soziale Schieflage nur sein kann, die gen Himmel schreiende Ungerechtigkeit maßlosen Reichtums, der entflammt, sich verselbstständigend alles niederwälzt, was sich ihm entgegenstellt, in sofern Armut und Elend verursacht. Dabei müßte nicht ein einziger Mensch hungern, darben, sondern könnte gewissermaßen das Paradies auf Erden sein, wenn wir es denn nur endlich umsetzen würden.

Es darf eben nicht auf eine sogenannte NWO hinauslaufen, wie die USA dies zielstrebig derzeit umsetzen. Vielmehr muß Mensch ein völlig anderes Verständnis für die ureigenen Probleme in allen Staaten aufbringen, dazu neue Ideen zulassen, in wie weit regionale Strukturen sich selbst verwalten können, ohne Herrschaftsansprüche dabei, ohne Blockdenken oder Parteipolitik, bei gleichzeitiger Erkenntnis, daß nicht die Wirtschaft das Leben der Menschen bestimmt, sondern umgekehrt: Sie hat sich nach den Bedürfnissen der Menschen zu richten. Kann nur funktionieren, wenn die Gesellschaft endlich dem  Überreichtum entsagt, diesen verpönt.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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