Putin-Bashing: Ausgerechnet Großbritannien läutet neue Runde ein


flickr.com/ The Prime Minister’s Office/ (CC BY-NC-ND 2.0)

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Der Fall Alexander Litwinenko muß herhalten

Weltmächte scheinen einen großen Hang an den Tag zu legen, besonders eindrucksvoll dramatisierend überall Feinde wahrnehmen zu wollen, anstatt vor eigener Haustür zu kehren. Genauso verhält sich der Commonwealth, an dessen Spitze Großbritannien nunmehr eine neue Runde beim Putin-Bashing einläutet, in dem der Fall Alexander Litwenenko herhalten muß.

Der britische Richter Robert Owen bescheinigt Wladimir Putin einen direkten Zusammenhang zur Ermordung des Kreml-Kritikers, die WAZ schildert schön artig die teilweise abenteuerliche Version des US-Westens, ohne schlüssige Beweise, erweckt gar den Eindruck, man halte sich zurück aufgrund des IS-Einsatzes Russlands. Der böse russische Bär und der liebe Onkel Sam, welch unglückliche Mär.

Schon winken die USA mit Sanktionsandrohungen

Das altbewährte Muster von Sanktionen wird pompt angekündigt, die USA schließen Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit dem Litwenenko-Fall nicht aus. Genauso schnell waren die Westmächte zur Stelle, weil sie meinten, Putin hätte die Krim annektiert, was natürlich keineswegs sich so verhielt. Das Recht auf Selbstverteidigung der dort lebenden Russen, dies scheint der US-Westen bewußt auszublenden.

Müssen wir davon ausgehen, daß die westlich geprägte Weltpolitik ihre Felle davonschwimmen sieht, immer mehr neue Strategien anstrebt, da Russlands Schlüsselrolle schärfere Konturen annimmt? Als treffsicheren Schachzug so kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz? Es schaut ganz danach aus. Noch hält der Westen sich zurück, auch in den Medien wird beschwichtigt, wie man im General-Anzeiger lesen kann. Dort soll das Wörtchen „wahrscheinlich“ des Richters Owen ein Hintertürchen sein, den Verdacht gen Putin herunter zu spielen.

Wann folgt die Selbstbefreiung Europas?

Und zwar aus den Klauen dieser USA, bisherig erfolgreich begleitet mittels Großbritannien an deren Seite, nicht nur historisch bedingt, sondern in erster Linie, um als Laus im Pelz Europas dessen Poltik in die gewollte Richtung zu lenken, die da lautet: Weltherrschaft. Dazu benötigen sie eben die Feindbilder Russlands und Chinas, alles Rechtfertigungen für riesige Wehretats, das Schüren zunehmender Kriege und Destabilisierungen nicht nur einzelner Staaten, viel mehr ganzer Regionen, denken wir an den Nahen und Mittleren Osten.

Die blutige Spur des Geldes zieht ihre erbarmungslose Bahn quer durch die Welt, wer ihr nicht folgt, wird schnell zum Bösewicht erklärt. Immer noch funktionieren die alten Medienstrategien, die Völker aufzuwiegeln. Zeigt sich dennoch ein Hoffnungsschimmer am Horizont für all diejenigen, die nicht mehr bereit dazu, diesem Morden zu folgen?

Ihr

Lotar Martin Kamm

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