Kurz nach Zwölf – noch nicht zu spät


pixabay.com

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Festhalten an alten Werten
mag so manchen antreiben,
ihn bewegen, zu bleiben
bei treuen Gefährten.

Doch die Gesellschaft zerfällt,
was niemand aufhalten kann,
und irgendwann
auch das ach so liebe Geld.

Das Chaos perfekt sich ausbreitet,
während viele in Elend versinken,
manche von Ort zu Ort hinken.
Politik dies dennoch brüsk bestreitet.

Die Mär vom friedlichen Leben
möchten viele kaum noch glauben,
lassen sich aber weiterhin berauben,
ohne nach Widerstand zu streben.

Was veranlaßt die Menschen bloß,
offensichtliches zuzulassen,
Kriege, Terror und zunehmendes Hassen?
Wir entstammen doch alle aus Mutters Schoß.

Müssen erneut mehrere Millionen sterben,
bis erkannt wird, wer dahintersteckt?
Bis auch der Friedlichste langsam verreckt?
Die Eliten uns gezielt hetzen ins Verderben?

Selbst nach Zwölf verbleiben Wege,
um eine Kehrtwende einzuleiten,
von jedem, nicht nur den Gescheiten.
Verlaßt Euer angeblich sicheres Gehege!

Lotar Martin Kamm

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