Flashmob zum Befummeln läßt allerlei tummeln


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Satirischer Rückblick…

Das Jahr noch jung, kaum neun Tage alt, schon manch schreckliche Nachricht sich ins Gedächtnis knallt. Da möchte man am liebsten sich auf eine einsame Insel begeben, nach Ruhe und Einsamkeit streben. Doch was nimmst du dann mit? Bloß nicht das verkehrte, oh shit!

Der Winter will nicht seinem Wetter entsprechend hierzulande greifen, trotzdem lassen wir uns stetig einseifen, denken wir an manch politische Lage, die uns per Meldung erreicht die Tage. So wie im Nahen Osten, wo man grausames kann kosten, Hinrichtungen für Zündstoff sorgen. Und morgen? Erleben wir dann noch mehr Abschlachten, Humanismus sie in den tiefsten Ozean verfrachten?

Mit Blick zur Bundespolitik kommst du erst recht ins Staunen, weil Abschied zur Volksnähe ein unbestreitbarer Weg. Durchs Volk geht ein Raunen, manch Politnase kiekt dennoch janz keck. Man möcht den Schirm als unser Schutzschild aufspannen, doch der nützt nicht viel, wenn es richtig gießt wie aus Kannen.

Und bei der Flüchtlingskrise? Dort geht’s schäbig weiter wie auf einer abgelatschten Spielwiese, immer fleißig heiter in Kameras grinsen, dabei gen Bruder nach Westen linsen. „Wir schaffen das“ erzeugt letztlich immer mehr Haß! Können wir dann im Alter mit Gelassenheit noch in Erinnerungen schwelgen? Wenn überhaupt manch kommen soweit, nur auf alten Kaufelgen.

Jetzt ist es raus: Silvester war fröhliches Fummeln angesagt, ein Flashmob ließ allerlei tummeln, die gezielt eingeschleust waren. In Scharen wurde auf Frauen Jagd gemacht. Wer da wohl bösartig im Hintergrund schäbig lacht? Meinungen aussprechen ohne hemmungslose Gegenwehr, das fordern viele sehr. Die Politik schaut getrübt, angeblich ratlos und leer. Das hat sie wohl fleißig eingeübt. Wer glaubt ihr noch die Mär? Daß Kritik stets angebracht, sieht man beim Dinosaurier des Jahres, den Philipp zu Guttenberg erhielt, vom NABU, ganz gezielt.

Zurück gar zur Weltpolitik, wo Russlands Schlüsselrolle nimmt schärfere Konturen an, der wachsame Bürger sich fragt, irgendwann, wer dabei wohl lügnerisch herausragt. Kann man manchem verdenken, wenn er einfach einen Kurztrip in die weite Welt anstrebt, sich sagt: Wofür hab ich sonst gelebt? Auf keinen Fall, er kommt am Ende doch, der große Knall!

Läßt Aufklärungsunterricht Zwischenmenschlichkeit missen? Man muß davon ausgehen, gerade im Hinblick zum aktuellen Geschehen, wie man sieht nach den Kölner Übergriffen in der Silvesternacht. Nicht nur dort hat es mächtig gekracht, ein Sexmob getobt. Im ganzen Lande diese bösartige Schande! Jetzt erst recht darf eine Gesellschaft keine Bevormundung zulassen, sonst begibt sie sich auf abartigen Pfad, der da lautet: hassen. Das wär wirklich schad.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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