Flüchtlingskrise: „Wir schaffen das“ im Diskurs zur Realität


flickr.com/ Metropolico.org/ (CC BY-SA 2.0)

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Große Töne halten den Widerständen und Problemen nicht stand

Viele Floskeln und unsachgemäße Reden am Thema vorbei vermögen keineswegs, den Kern der Flüchtlingskrise auch nur ansatzweise zu lösen. Der schnell herausposaunte Spruch der Bundeskanzlerin, „Wir schaffen das“, im Diskurs zur Realität? Auf alle Fälle.

Solch große Töne halten den Widerständen und Problemen eben nicht stand. Einerseits brüsten die politisch Verantwortlichen sich mit annäherd offiziellen Flüchtlingszahlen, nahezu 1,1 Millionen Asylsuchende sollen es in der BRD im letzten Jahr gewesen sein, andererseits wird der Anteil illegal Eingereister wesentlich höher sein. Dieser wohlgefällige Zustand einer hilflosen Politik steht im Widerspruch zu den ständigen Mißständen im Lande, die ohnehin die Bevölkerung an den Rand eines sozialverträglichen Lebens bisherig führten.

Politisches Theater und Forderungen der Gewerkschaften

Wer mag schon richtig einschätzen, was da hinter verschlossenen Türen zwischen Herrn Seehofer und Frau Merkel im Ergebnis beraten und beschlossen wird? Nach außen wirken die Ansagen des CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sehr bestimmend, möchte man glauben, er meine es ernst mit der Obergrenze von jährlich 200.000 Einreisenden in die BRD. Tatsächlich widerspricht ihm gleich Frau Merkel, die dies offen läßt, es sei ein europäisches Problem.

Jenes politische Theater zeigt einmal mehr, in wie weit die Bundespolitik dem der USA sich ähnelt, wo ebenso viel Show die Bürger blenden soll. Unterm Strich wird ohnehin über die Köpfe und kritischen Stimmen hinweg entschieden. Deutschland hat nunmal die meisten Flüchtlinge aufgenommen, damit auch die Hauptlast zu tragen, die vor allem die Gemeinden extremst belasten, Spannungen erheblich zunehmen.

Daher fühlen sich jetzt die Gewerkschaften berufen, sich zu Wort zu melden, auch wenn diese in den letzten Jahren nicht gerade rühmlich im Sinne einer ausgewogenen Lohngerechtigkeit sich hervortaten. Verdi-Chef Frank Bsirske fordert dementsprechend, daß die Bundesagentur, Jobcenter, Kitas, Schulen, Sozialdienste und etliche andere Bereiche mehr Personal bräuchten. Dazu wirke sich nunmehr der vorherige Stellenabbau besonders negativ aus, die Stärkung des öffentlichen Dienstes müsse folgen.

Ausbaden was andere verbockt haben?

Dabei liegen die Ursachen sowieso auf der Hand, wobei die BRD selbst nicht ihren unwesentlichen Anteil hat mit ihrer grenzenlosen Vasallentreue zu den USA. Die selbsternannte NWO-Macht beansprucht für sich, in der Welt überall kriegerisch aufzutreten. Die Folgen haben die betroffenen Länder zu erleiden, Flüchtlingsströme gen Europa mögen die dortigen Staaten in den Griff bekommen. Hauptsache die USA stoßen sich wirtschaftlich gesund, was interessiert da die Problematik im Rest der Welt. Das kann und wird nicht gutgehen.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Eine Antwort zu Flüchtlingskrise: „Wir schaffen das“ im Diskurs zur Realität

  1. tonykatz8 schreibt:

    Lieber Horst (ich hab die CSU noch nie gemocht…), bitte sag doch nicht nur etwas vernünftiges, sondern TUE es auch! Austritt aus Regierungskoalition ist jetzt das Mindeste!

    Liken

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