Neujahrsansprachen: So gar nicht zum Lachen


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Satirischer Rückblick…

The same procedure as every year – und nicht etwa James, vielmehr diese Neujahrsansprachen, die so gar nicht zum Lachen. Ob ein pastoraler Möchtegerngaukler oder eine in bitterer Mine beschwingte Kanzlerin, welch langweilige Reden und vor allem: Was für ein Segen mögen sie dem Volke geben? Mitnichten werden Mächtige etwas zum Guten richten!

Daphne, des Lorbeerbuschs moralische Reinigung, entstellt, sinnlos sich zu uns gesellt, weil Mensch stets die verkehrten Parteien wählt? Zumal die Bundespolitik erneut mal wieder ihr Unvermögen beweist, gerade bei sogenannter Flüchtlingskrise, das sind diese, die zu uns gereist. Viel Ehr um welchen Preis? Manch einer wohl denkt: so ein Scheiß! Sei dein Kind, laß es dir niemals nehmen, brauchst dir dafür nicht zu schämen.

Gerade im Hinblick zum Nationalstolz, der alles andere als nur Identiät, zeigt sich uns, aus welchem Holz der ein oder andere geschnitzt. Seht, wie er davonflitzt, wenn man ihn berät. Man mag einigen unterstellen, einen Vogel zu haben. Doch welche Quellen wollen uns was denn sagen bei all den vielen berechtigten Fragen, die unbedingt auftauchen? Einfach das Volk dafür zusammenstauchen?

Was den Plastikmüll betrifft: Wer hat hier zuviel gekifft, daß immer noch sorgloser Gebrauch, der bekanntlich gefährliche Risiken birgt, weithin rücksichtslos wirkt? Mutter Erde stöhnt ob der anhaltenden Schandtaten, es nutzt kein verblödetes Warten, zerstört unser einstiger paradiesischer Garten. Was die Demokratie anbelangt, und das nicht nur in unserem Land, zeigen gerade alte Lexika. Aha, liegt ja eigentlich auf der Hand, manch einer sie vor lauter Internet nie sah.

Um so nachvollziehbarer das Getöse zu den Wahlen fürs kommende Jahr. Keineswegs nur böse, die kritische Schar, die sich wütend von jener Parteipolitik löst. Wer nicht, der ahnungslos vor sich hindöst und die Geschicke der BRD in falsche Hände legt: Das tut weh, weil sich zu wenig Gutes regt. Drüben in Brasilien die Präsidentin mal wieder sich wegduckt, nicht verantwortlich hinguckt, wenn ein Volk wie das der Kawahiva vom Aussterben bedroht. Kein bißchen Rückgrat bei so viel Not?

Kaum die Diagnose erstellt, verstarb der Macher von Motörhead, Lemmy hat’s erwischt, now he is dead. Aber dessen Musik niemals aus unseren Herzen erlischt! Ganz anders das lautstarke Mediengebrüll, da kriegt der ein oder andere einfach zu viel, man nicht mehr hinhören will, was das System uns erzählen mag Tag für Tag. Eine besondere Aufregung noch längst nicht vom Tisch, denken wir an Yin und Yang, wenn Frau die Hosen hat an. Dann neigen manch Macker, wie widerlich, scheinbar wacker sich zu beschweren, wollen uns gar belehren.

Dabei ganz wesentliche Gefahren auf uns lauern, denken wir an Terror und Krieg. Das will die Politik keineswegs bedauern, sie setzt einfach Sieg. Wo dies auch hinführt, sehen wir beim TTIP und dem Genfood, drum Beherzte protestieren, ganz gerührt, und das ist wirklich gut!

Ihr

Lotar Martin Kamm

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