Lichter der Stadt


flickr.com/ weirdnose/ (CC BY-ND 2.0)

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Des Nachts entschwand er immer,
liebte das Scheinen, das Geflimmer,
der großen Stadt entgegen,
der Lichter wegen.

Beim Arbeiten in der Fabrik,
vermißte er den Kick,
das Schöpferische eben,
entfloh damit dem trostlosen Leben.

Berauscht von den Lichtern der Stadt,
seinem Zuhause, seiner Wohnstatt,
erklangen in ihm Kraft und Wille,
Sehnsucht und Stille.

Und er war wieder voll Leben,
dem nächsten Tag entgegenzustreben.
Um mehr von seinem Genuß zu haben,
trug er öfters Brillen mit bunten Glasfarben.

Als er so glücklich schlenderte,
seinen Blick mal hier, mal da hin wendete,
übersah er durch das bunte Glitzermeer
das Auto, die Lichter der Stadt sah er nie mehr.

Nafia

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