Xavier Naidoo: „Nie mehr Krieg“ stößt auf Skepsis


flickr.com/ TK_Presse/ (CC BY-NC-ND 2.0)

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Kein bißchen Frieden mag man den Systemmedien bescheinigen

Kunst muß provozieren, zumindest wahrhaftige, die sich von Hobbykünstlern stets unterscheidet, weil Kunst eben nichts mit Können gemein hat, sondern mit Schöpfen und Hinterfragen. Dies aber ist offensichtlich unerwünscht, eine einfache Formel in Xavier Naidoos neuestem Lied „Nie mehr Krieg“ stößt auf Skepsis, er spalte, wie n-tv meint.

Jene Formulierung des Judensterns, den Muslime tragen, die Naidoo im Song provokant benutzt, mag an der Festung rütteln, bloß keinerlei Vergleiche zum Judenhaß herzuleiten, den Schuldkomplex in Deutschland weiterhin zu pflegen, jedoch muß ein Künstler manche Grenzen überschreiten. Was nicht bedeutet, ihn erneut zu diffamieren. Kein bißchen Frieden mag man den Systemmedien bescheinigen, denken wir an die Versuche, Xavier Naidoo aufs Abstellgleis zu verbannen, was mißlang.

Nie mehr Krieg – der Realität etwas entgegensetzen

Das haben schon etliche versucht, denken wir an Kurt Tucholsky, Rainer Maria Rilke, Wolfgang Borchert, John Lennon oder jetzt Xavier Naidoo mit „Nie mehr Krieg“. Man muß Jürgen Todenhöfer bescheinigen, daß er es sehr ernst nimmt mit seinem Friedensengagement, selbst wenn Medien nachtragend ihm seine alte, politische Vergangenheit vorhalten.

Änderung ist der beste Weg zur Einsicht, frühere Fehler zu überdenken und aus ihnen zu lernen. Wenn die Systemmedien meinen, sie könnten weiterhin die eigentlichen Vorkommnisse bei 9/11, den Krieg gegen den Terror, die anschließenden unübersehbaren Einschränkungen der Bürgerrechte, die Zunahme der Menschenrechtsverletzungen und Kriege, mehr Überwachung einfach ignorieren und jedwede Kritik als Verschwörungstheorie abtun oder gar als Nazi-Ecke titulieren, dann begeben sie sich auf äußerst dünnes Eis, handeln im Sinne der regierenden Politik. Deren Ziel lautet: die Masse in Zaum zu halten, beste Voraussetzung zur NWO.

Menschen dieser Welt erkennt, wer Euch wohin treibt

In fortwährende Kriege. Genau dem müssen viele etwas entgegensetzen. Wenn schon eine Friedensbewegung nahezu in der Versenkung verschwunden, dann sollten gerade Kunstschaffende sich aufgerufen fühlen, ihre Möglichkeiten zur Öffentlichkeitswahrnehmung im Sinne des Friedens einzusetzen. Genau dies vollzieht Xavier Naidoo sehr zielgerichtet. Stimmen wir ihm zu, schließen uns an.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Eine Antwort zu Xavier Naidoo: „Nie mehr Krieg“ stößt auf Skepsis

  1. mistkaeferchen schreibt:

    JA SO IST ES

    Gefällt mir

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