Keine Ratte verläßt mehr das sinkende Schiff


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Satirischer Rückblick…

Allerdings möchte Mensch längst nicht aufgeben, soweit die Schuhe tragen, besteht noch ein Hoffnungsschimmer. Nützen die überhaupt etwas auf einem Schiff, im Wellengang eines stürmischen, launenhaften Ozeans? Man bedenke, Politik bestimmt den Kurs, alle haben sich daran zu halten, ebenso in einer Demokratie.

Kein Wunder, daß eine AfD, die im Fahrwasser der Migrantenflut noch punkten darf, über kurz oder lang erst mal beweisen sollte, wo sie sich tatsächlich positioniert. Nicht aufregen, ein Nein vom Liebsten darf nicht sein, doch das Zauberwort lautet: geben. Unter anderem Vertrauen, ein gesellschaftliches Miteinander. Schwerlich, wenn ein gleichbleibend geforderter Leistungsdruck die Gesundheitsgefahren erhöht, wo mögen da noch Rückzugsmöglichkeiten sich ergeben?

Apropos Rückzug: Bekanntlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Das verhält sich bei den Medien im Falle Xavier Naidoos sehr ähnlich. Aber das wissen Sie natürlich ohnehin, oder? Manchmal sollten wir dem Detail wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenken, nehmen wir uns die Zeit, auch wenn diese uns vorenthalten.

Dennoch Mensch in sich kehrt, bemerkt, wenn kurz vorm jüngsten Gericht steht: Zu Kreuze krieche er besser nicht. Dies bedeute doch aufgeben, der letzten Hoffnung soviel Raum nehmen, daß sie im Keim ersticke. Wofür all die Entwicklung, um am Ende die eigene Spezies zu vernichten? Schwärme unterwegs auf Abwegen, so die Beobachtung, die langsam verinnerlicht, spiegelgleich nach Erkenntnis ringend deutlich wird. Kindheitserinnerungen werden wach, Wunschvorstellungen sich anmelden.

Oder schaut vieles eher so aus, daß die Geschichte unter scharfem Licht betrachtet, deutlich aufzeigt, was verkehrt lief, bis heute anhält, Reißzähne des Humanismus rücksichtslos wirken? Gilt ohnehin, bist du nicht willig, greift die Gewalt, wie man unschwer im Syrien-Krieg sieht, sich dort das Los der Menschheit entscheidet? Seit gestern mittag wird „zurückgeschossen“, Bundeswehreinsatz wider der Vernunft! Da reiht sich nahtlos ein die Denkweise dieser USA, wenn eigene Frauen an die Front geschickt. Wenigstens hierbei Gleichberechtigung in Sachen Apokalypse, – Emanzipation ein billiger Nebeneffekt. Erneut die Politik zwischen Entscheidungsirrtümern und dreisten Lügen, egal wer da wohl die Würfel wirft.

Insofern Etikettenschwindel, der nach wie vor an der Tagesordnung, kaum uns ins Erstaunen bringt, beinahe schon der Normalität entspricht. Oder aber wir stellen uns hin wie in alten Jugendtagen, bemühen das Orakel der Gänseblümchen. Dann mag sich selbst ein Floh reduzieren, der vor lauter Kummer immer kleiner wurde, trotz alledem selbstbewußt in die Welt posaunen, er sei froh!

Ihr

Lotar Martin Kamm

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