Geld oder Liebe – Menschheit am Scheideweg


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Satirischer Rückblick…

Der Traum von großer Liebe ein Initialfunken mit völlig unterschiedlichen Ansätzen, sie unbedingt zu verwirklichen. Während dem einen sie in Leichtigkeit begegnet, der andere schmachtend kaum sich regend verweilt, mag ein dritter übers Meer fahren, sich stählen, um der Angebeteten Jahre später zu begegnen. Ach, Mensch, trau dich nur und genieße.

Denn auf der Krim tappten sie neulich im Dunkeln, weil mal wieder Nazi-Schergen in aller Öffentlichkeit ihre Schandtaten ausleben durften, wie in diesem Fall mal eben Stromleitungen sprengten, Russland eine Kriegserklärung lieferten. Auch diesmal ließ Putin sich keineswegs aus der Ruhe bringen.

Das mag ganz schnell sich ändern, mit der Gelassenheit, denken wir nur an unsere Sprache, die neuderdings mal wieder seitens findig Alternativer möglichst harsch umgedeutet werden solle, vom „innen“ zum Sternchen davor, setzt jene Kennzeichnung einen Affront gegen sie. Wer folgt solch „Affentheater“? Die Sache mit der Redefreiheit hat doch ohnehin ihre ganz eigenen Gesetze, zumal sich Diffamierung dazugesellte, wie man im Falle Xavier Naidoo schon seit langem beobachten konnte. Cui bono? Einer entblößt bei gelangweilter Medienmeute, die nichts besseres in petto hat, als vor lauter Konformität sich hetzend dem Mainstream zu verpflichten.

Kein Wunder, daß genau deshalb gerade Konzerne vor lauter Ablenkung weltweit ihr Unwesen treiben können, wie jüngst in Brasiliens Südwesten, wo entlang des Rio Doce der Bergbaukonzern Samarco die größte Katastrophe des Schwellenlandes zu verantworten hat. Mit erheblichen Folgen für den britischen Minenbetreiber? Wohl kaum. Lösungen gemeinsam klären, ohne Feindbilder und Haß? Nahezu unmöglich, solange keinerlei Einsicht folgt, wir die Politik und deren Hintermänner gewähren lassen!

Wer kennt sie nicht, die fabulösen Begriffe, die Familienverhältnisse umschreiben sollen, denken wir an die Patchworkfamilie, gar an Raben- oder Helikopter-Eltern. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, nur werden sie auch den Menschen gerecht? Daß immer dann Gerechtigkeit obsiegt, wenn entsprechende Geldsummen fließen, darf man in Indien erleben, wo der Bergbaukonzern Vedanta mittels Bauxitabbau das Urteil des Obersten Gerichthofs anficht, das Volk der Dongria erneut bedrohlich betroffen ist.

Entfleuchen ins Märchenland, wo Frau Holles weiße Schneeflöckchen fallen oder vielleicht doch noch die Flucht aus dem Paradies gelingt, welches trügerische Abbilder schafft, die nicht vorhanden? Wer weiß, ob dies fruchten kann, zumal gerade Nachrichten reißerisch oder eher dramaturgisch begleitet uns verfolgen.

Nach dem Su-24-Abschuß Erdoğan nicht nur im Kreuzfeuer scharfer Kritik steht, vielmehr der gesamte US-Westen sich fragen lassen muß, wie viele Provokationen Putin durchgehen läßt. Besonders hilfreich dabei im Syrien-Krieg: der Terror, dessen altbewährte Strategie.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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