Welche Corona-Strategie hilft im Endeffekt wirklich?

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Bild von Wilfried Pohnke auf Pixabay

Manche Experten treten genauso wie die Liberalen in Fettnäpfchen

Wir sollten uns allesamt mal nüchtern vor Augen führen, was real geschehen wäre, hätten Politik und Wissenschaft nicht Hand in Hand sinnvoll und vor allem gezielt kooperiert. Die Opferzahl durch das Covid-19-Virus wäre um ein Vielfaches höher gewesen. Inzwischen sind (Stand 07. August 2022) fast 6,5 Millionen Menschen daran verstorben, hierzulande fast 145.000.

Die Corona-Pandemie alles andere als vorüber, muß man explizit feststellen, besonders all jene Corona-Schwurbler und parallel rechtsradikale Kreise schlachten diese Krise vollmundig für eigene Zwecke aus. Daher keinesfalls verwunderlich, daß der Spott aus Twitter herrscht, da sich nunmehr Karl Lauterbach selbst mit Corona infiziert hat, allerdings leichte Symptome habe, wie er ausführt.

Epidemiologin Lone Simonse vergleicht Äpfel mit Birnen

Was sich ziemlich klar bestätigt!  Die dänische Epidemiologin kritisiert deutsche Corona-Strategie, wobei sie einen ganz wesentlichen Punkt zu übersehen scheint. Im Gegensatz zu Dänemark wird das Virus wesentlich häufiger nach Deutschland verschleppt, um es mal so salopp auszudrücken. Hierzulande gibt es sehr viel Reisende, auch mehr Migranten, zusätzlich durch den Aggressionskrieg Putins, haben wir viele Grenzgebiete zum Land. In Dänemark gibt es lediglich zwei Nachbarn, Schweden und Deutschland selbst.

Insofern irrt sich Lone Simonse mit ihrer Expertenmeinung allein schon aus diesem Grund. Obendrein könnte sich ihre Prognose als Irrläufer herausstellen, wenn sie sich die Argumentation des Kollegen Bodo Plachters vergegenwärtigt. Dieser mahnt an: „Es kehren Erreger zurück, die zuvor zurückgedrängt waren.“

Das Maß läuft schon zu lange über

Vor lauter Corona-Experten, die alles andere als sinnführend zu bezeichnen sind. Ganz im Gegenteil, sie bedeuten Wasser auf die Mühlen derjenigen, die gern auf Kosten Betroffener dieses Virus weiterhin kriminell verharmlosen. In der Reihe derjenigen, die gern vorneweg mitmischen, Wolfgang Kubicki. Bereits vor über zwei Jahren rügten wir den liberalen Populismus mit verantwortungsloser Haltung.

Obwohl diese FDP mitregieren darf, lassen etliche Stimmen in der Partei es sich nicht nehmen, die jetzt für den Herbst geplanten Corona-Regeln abzulehnen. „Das darf der Deutsche Bundestag nicht so beschließen“, sagt FDP-Vize Wolfgang Kubicki über das neue Infektionsschutzgesetz. Prima, er streut weiterhin Mißtrauen, obwohl das genau kontraproduktiv ist. Ein fatales Verhalten, vor allem zu Lasten der Allgemeinheit.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Ihr Leidsystem

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Sie verschluckte sich an
dem zerknüllten Sandpapier,
auf dem sie ihre Sorgen
mit der Nagelfeile herauskratzte.

Schwarz folgte sie dem Licht,
weiß in die Dunkelheit,
in Labyrinthen erschlich sie Wege,
damit sie nicht wie andere sei.

Blechern schallte ihr Röcheln
an den Türen, mußte verhallen,
sie verbrannte jede Art von Hilfe,
denn ihr Kummer gehörte nur ihr.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trauerweide

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Als ich sie das erste Mal traf,
kannte ich ihren Namen nicht,
schief lehnte sie sich über das Wasser,
ein Ast so kräftig wie ein Baum,
ließ lange Schnüre voll Blätter
durch die Wellen pendeln.

Auf diesem schwebenden Arm
verwandelten sich meine Haare
über Jahre zu langen Strähnen,
ich verließ das Spielzimmer der Kindheit,
Wind bläst vergangene Zeit durch das Haar,
ihr Name bleibt mit meinen Wurzeln verbunden.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Sommer ade

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Nackte Tatsachen erblühen
auf den Wiesen, gestrichelt,
meliert, grell, tolerant.

Kein Strich, kein Faden,
kein Kleid, Brille verschluckt
die durchsichtige Wand.

Im Wasser glitzernde Diamanten
werden aufgeschreckt, fliehen,
doch für Flucht ist es zu spät.

Nackte Tatsachen leuchten
kurz auf erlahmten Körpern,
verbrennen flirrende Grenzen.

Kein Strich, kein Wort,
zertrampelte Blumen,
Baumschatten wandern fort.

Im Wasser malt sich der Himmel,
abends den Müll ich sammle,
keine Wahrheit zu finden hier.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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China möchte den USA den Run ablaufen

Von einer friedlichen Welt keine Spur

Politiker tun unbedingt sehr gut daran, sich nicht wegzuducken, unbeeindruckt ihren Kurs zu verfolgen, erst recht, wenn die Supermacht USA es sich letztendlich erlauben kann trotz etlicher Drohungen seitens der VR China. Peking schickt Kampfjets, nachdem Nancy Pelosi es sich nicht nehmen ließ, nach Taiwan zu fliegen.

Die Ereignisse überstürzen sich daraufhin, da China „gezielte militärische Aktionen“ rund um Taiwan ankündigt. Haben die Chinesen etwa Putins militärische Sonderaktion abgekupfert, meinen, sie hätten jedes Recht der Welt, das angeblich abtrünnige Taiwan einfach kriegerisch zurückzuerobern? Ihre Reaktion läßt kaum einen anderen Schluß zu.

Haß gepaart mit einer elitären Verschwendungssucht braucht Ventile der Entfaltung

Insofern ist eine friedliche Koexistenz erst recht gefährdet, was man ohne weiteres feststellen muß, Mensch auf bestem Wege, Gewalt freien Lauf zuzulassen. Das scheinen die anderen beiden Anwärter auf dem Weg zur Weltmacht, Russland und China, in Kauf zu nehmen, Macht beflügelt irrationales Verhalten bis hin zur menschengemachten Apokalypse.

Dabei haben gewisse Eliten keinerlei Gewissensbisse, ihren Lebenswandel zu überdenken, Hauptsache sie profitieren von ihren geschäftlichem Überreichtum, der mit fleißiger Arbeit nichts gemein hat, allerdings mit gezielter Ausbeutung, Korruption garniert mit betrügerischen Tricksereien, für die Otto-Normal-Verbraucher hinter Schloß und Riegel säßen. Bei einem besonders anschaulich zu beobachten, dem Ex-Präsident der USA.

Annalena Baerbock steht ihre Frau

Gut so, auch wenn eine Sahra Wagenknecht meint, sie müsse den Grünen kriegerische Absichten unterstellen, indirekt dadurch Putin hofiert, von „einem wahnsinnigen Krieg gegen Russland“ spricht, obwohl dieser unmißverständlich die Ukraine angreifen ließ. Verkehrte Ansichten, die erst recht die Partei Die Linke spaltet.

Natürlich betont unsere Außenministerin, daß wir keine völkerrechtswidrigen Überfälle akzeptieren, wie Russland getan, China offensichtlich beabsichtigt. Wir erinnern uns, erst ließ Putin das Militär an der russisch-ukrainischen Grenze aufmarschieren, besonders die CIA der USA warnten zuvor, was passieren würde. Jetzt meint China, alle Welt beweisen zu müssen, daß es als Großmacht das Recht hätte, das kleine Taiwan militärisch einzunehmen, zumal Wang Lutong betonte, die Taiwan-Frage sei eine „innere Angelegenheit Chinas“. Mitnichten, Herr Wang, Taiwan hat das Recht auf Unversehrtheit und die USA mit ihren Verbündeten werden dies verteidigen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Geschenk an die fließenden Wege

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Ich schöpfte so viel Blau,
wie nie jemals ein Mensch
tragen konnte, auch ich nicht,
das wußte ich als Kind.
Ich schöpfte das Blau
mit geschlossenen Händen,
schenkte es, verwandelt
in glitzernde Tropfen
den fließenden Wegen.
Oft zeigten die nassen Perlen
alle Farben des Regenbogens,
bevor sie in das Blau eintauchten,
in dem ich mich spiegeln konnte.
Selbst in den dunkelsten Tiefen
des Sees durfte ich mich erkennen,
wie ich das Blau des Himmels schöpfte,
um es, die Welt in sich tragend,
dem Blau des Wassers zu übergeben,
ohne davon zu ermüden.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Außer Spesen nichts gewesen

Putin verliert auf ganzer Linie

Wir schreiben das Jahr 2122, Sie haben richtig gelesen, rund hundert Jahre, nachdem die russische Imperialmacht meinte, sie müsse die Ukraine überfallen, um sie kaputtzubomben, jedwedes Völkerrecht mißachtend. Das hatte selbstverständlich Konsequenzen, die soweit gingen, daß besonders Europa eine Energiekrise zu bewältigen hatte, ärmere Länder weltweit mit Hungersnöten kämpften. Die Zeit eines sorglosen, friedlichen Lebens im Westen blickte plötzlich ihrem Ende entgegen, während die Eliten obendrein davon profitierten.

Natürlich ist auch der am längsten amtierende Präsident nicht nur Russlands, sondern generell in der Geschichte der Menschheit, im 21. Jahrhundert verstorben, das Datum spielt so gar keine Rolle. Man trifft sich mit Gleichgesinnten, in diesem Fall der Wladimir den Olaf und den Joe im Kosmos auf X312, einem fiktiven Planet, dessen Existenz aus dem Vakuum gegriffen, um per gezieltem Plausch festzustellen, wer denn damals richtig gehandelt habe.

Joe beginnt: „Well, meine Lieben, welch schräge Nummer wir doch damals verfolgten, selbst du hattest darüber gehadert, die unsäglichen Kernkraftwerke wieder zu nutzen, Olaf, stimmt’s?“

Olaf schweigt erst mal ganz wie in alten Zeiten, während Wladimir die Chance nutzt.

„Aber Joe, wir wissen doch beide, wie simpel wir das Volk in der Tasche hatten. Entweder es ging mit uns, oder aber unter! Insofern hielten sie doch allesamt still, mithilfe meiner Propaganda-Maschine erst recht. Du hast den Fehler gemacht, den Leuten zuviel Freiheiten zu gewähren.“ Dabei grinst der russische Präsident genauso schräg wie in alten Zeiten. Olaf starrt ihn pikiert an und erwidert…

„Uns blieb doch nichts anderes übrig, wollten wir nicht riskieren, besonders keinen Industriestrom zu erzeugen, dank deines Sinnloskrieges, Wladimir!“

Joe wiegelt ab: „Never mind, Olaf, ich mußte mich dazu durchringen, schließlich lauerte doch der Xi im Pazifik, holte sich noch Taiwan zurück, ohne daß wir real eine Chance hatten, dies zu verhindern. Dessen Streitmacht hatte sich von langer Hand vorbereitet.

„Was ihr hättet wissen müssen und können“, unterbricht ihn Wladimir, „ich hab’s euch doch gezeigt, wie kläglich schnell Kriegsmaschinerien wirken.“

Olaf läßt es sich nicht nehmen, ihm zu entgegnen: „Genau, du hast es uns allen gezeigt. Daraus folgten die nächsten Schritte, der clevere Kompromiß und darüber hinaus die Weltenregierung 50 Jahre später. Zugegeben, hätte die Menschheit früher haben können. Aber immerhin, am Ende wurden deine Untaten in den Geschichtsbüchern unmißverständlich dokumentiert, dies nie wieder zuzulassen.“ Mit diesem Schlußwort herrscht zunächst eine stillschweigende Übereinkunft.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Der politische Witz

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